Blog Reise/Travel Austria Imagebild, © Christoph Sammer

[BLOG] Jugendherberge in meinem Alter? Warum eigentlich nicht!

Das erste Mal mit der Schule zum Skikurs oder zur Landschulwoche fahren oder das erste Mal mit dem Rucksack durch Europa reisen. Das verbinden viele Menschen mit dem Begriff Jugendherberge – ebenso Stockbetten, sehr spartanische Zimmer, jeden Abend Spaghetti und Wasser und so weiter und so fort.

Viele glauben, dass man spätestens mit dem Erreichen des 30. Lebensjahres aus der Zielgruppe der Jugendherbergen fällt und all das Erlebte in der Jugendherberge in den Nostalgie-Schrank abstellen kann. Doch dem ist nicht so – auch die Jugendherbergen sind mit der Zeit gegangen und bieten heutzutage weit mehr Komfort, als viele denken.

Zugegeben, Stockbetten sind immer noch in den Jugendherbergen anzutreffen und auch Spaghetti sind zweifelsohne noch am Speiseplan, vor allem natürlich bei Kindergruppen, wo Spaghetti Bolognese zweifelsohne ein zeitloser Klassiker ist. Jedoch ist der Komfort in den Zimmern mittlerweile deutlich größer geworden. Auch in sogenannten „Schlafsälen“ gibt es nur mehr kleinere Zimmer mit maximal sechs Betten, während es häufig Doppel- und Einzelzimmer zur Buchung gibt, natürlich auch ohne Stockbetten. Auch wenn man mit der Family unterwegs ist, bieten sich Familienzimmer für den nächsten Familienurlaub an. Auch der Fernseher im Zimmer ist mittlerweile kein Fremdkörper mehr in Jugendherbergen – einfach danach fragen. Dass es in den Jugendherbergen W-LAN für alle gibt, muss jedoch nicht mehr nachgefragt werden.

Und die Kulinarik? Das Frühstücksbuffet ist im Laufe der Jahre auch im Umfang gewachsen und bietet inzwischen eine große Auswahl für den perfekten Start in den Tag – und auch beim Mittag- und Abendessen brauchen sich die Küchen der Jugendherbergen nicht verstecken. Für einen günstigen Preis können sich die Gäste die frisch zubereiteten und ausgewogenen Mahlzeiten schmecken lassen. Eine vegetarische Auswahl ist selbstverständlich auch dabei.

Alles schön und gut: Aber wo findet man die Jugendherbergen? In Wien zum Beispiel kann man eine der modernesten Jugendherbergen in Europa bestaunen, wo komfortable Doppelzimmer mit TV und W-LAN im ganzen Haus warten. Wer lieber die schönsten Seen Österreichs erkunden will, der ist in den Jugendherbergen in St. Gilgen oder Cap Wörth bestens beraten. Die Herberge in St. Gilgen mit ihrem charmanten Fachwerkhaus-Stil direkt am Strandbad des Wolfgangsees ist perfekt für den nächsten Badeurlaub, während die nahe gelegenen Jugendherbergen Bad Ischl und Mondsee als tolle Ausgangspunkte für die sportliche Erkundung des Salzkammerguts dienen.

Cap Wörth dagegen bietet eine außergewöhnliche Lage mit eigenem Privatstrand am Wörthersee, großzügigen Grün- und Sportflächen, einen einzigartigen barrierefreien Seezugang und sogar ein eigenes Hallenbad, während man sich in den Jugendherbergen in Klagenfurt und Villach auch mit einer angeschlossenen Kletterhalle sich sportlich versuchen kann.

Doch das sind nur ein paar Möglichkeiten in Österreich – die Jugendherbergen Österreichs sind ein Teil des gemeinnützigen Netzwerks Hostelling International, das weltweit über 3.700 Jugendherbergen vereint. Viele Möglichkeiten also, die Junggebliebene nutzen können. Wer noch immer etwas skeptisch ist, dem sei gesagt, dass einem in den neuen Komfort-Zimmern bereits fertig gemachte Betten und frische Handtücher erwarten – dem Abenteuer, zum ersten Mal als Erwachsener in der Jugendherberge zu übernachten, steht also nichts mehr im Wege… das Abenteuer Jugendherberge wartet!

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Jugendgästehaus Mondsee Team - © Christoph Sammer

Unser Team im Jugendgästehaus Mondsee

Say HI to Mondsee: Unser Team des Jugendgästehauses Mondsee stellt sich vor und freut sich auf euren nächsten Besuch! Fotos: Christoph Sammer

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Jugendgästehaus Bad Ischl Rezeption - © Christoph Sammer

Unser Team im Jugendgästehaus Bad Ischl

Say HI to Bad Ischl: Unser Team des Jugendgästehauses Bad Ischl stellt sich vor und freut sich auf euren nächsten Besuch! Fotos: Christoph Sammer

 

 

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