[Blog] Steigende Skikurskosten: Jugendherbergen bieten sozial verträgliche und gemeinnützige Alternativen

Angesichts aktueller Berichte, nach denen immer mehr Schulklassen aufgrund hoher Kosten auf traditionelle Skikurse verzichten, betonen das Österreichische Jugendherbergswerk (ÖJHW) und der Österreichische Jugendherbergsverband (ÖJHV) die Bedeutung gemeinnütziger und erschwinglicher Quartierlösungen für schulische Wintersportwochen.

Laut aktuellen Medienberichten nehmen derzeit nur noch rund 15 % aller Schüler an Skikursen teil, weil viele Eltern die stark gestiegenen Gesamtkosten nicht tragen können. Diese Entwicklung gefährdet ein wichtiges Element der schulischen Sport- und Erlebnispädagogik und schafft soziale Ungerechtigkeiten, denn gerade Wintersportwochen fördern Teamgeist, Motorik und gesundheitsfördernde Bewegung bei jungen Menschen.

Jugendherbergen setzen auf Erschwinglichkeit und sozialen Mehrwert

Als gemeinnützige Unterkunftspartner bieten Jugendherbergen in ganz Österreich seit jeher preiswerte und gleichzeitig pädagogisch wertvolle Rahmenbedingungen für Skiklassenfahrten. Angebote wie die Skiklassenfahrt nach Heiligenblut, Zell am See, Bad Gastein, Dachstein West oder Villach/Gerlitzen Alpe zeichnen sich durch faire Preisgestaltung, Gruppenrabatte und Zusatzleistungen aus, die den Druck auf Schulbudgets mindern. Diese sind bewusst nicht gewinnorientiert, sondern auf Schulklassen und Bildungszwecke ausgerichtet (z. B. Verpflegung, Übernachtung und Infrastruktur vor Ort).

Gemeinnützigkeit sorgt für finanzielle Zugänglichkeit

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir sicherstellen, dass Wintersportwochen kein Privileg weniger, sondern eine Chance für viele Schülerinnen und Schüler bleiben“, erklärt Andreas Wanker, Vorsitzender des ÖJHW. „Unsere Jugendherbergen bieten soziale Preise und transparente Angebote, damit Schulklassen auch 2026 unvergessliche Erlebnisse in den Bergen haben – ohne Familien finanziell zu überfordern.“

Die Kombination aus günstigen Gruppenpreisen, niedrigeren Unterkunftskosten und einem pädagogisch betreuten Umfeld macht Jugendherbergen zu einer verlässlichen Alternative zu kommerziellen Angeboten, die oft deutlich höhere Zusatzkosten verursachen.

Die österreichischen Jugendherbergsorganisationen rufen Lehrkräfte und Schulleitungen dazu auf, die kosteneffizienten Jugendherbergs-Programme bei ihrer Jahresplanung für Skiklassenfahrten zu berücksichtigen und so einen Beitrag zu sozial gerechter Bildung und gesunden Lebensgewohnheiten zu leisten.

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